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Kopf Hoch Video
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05.02.2012
 
 
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Herzlich willkommen auf der New Culture Homepage!
Kopf Hoch CD Cover

Seit 28. April im Handel: Das New Culture-Album " Kopf hoch"

Tracklist:
  1. Vorhang auf (5:09)
  2. Das Licht (3:38)
  3. Run tinx (3:20)
  4. Zio tonight (3:54)
  5. Wasser (4:53)
  6. Kopf hoch (4:16)
  7. Fridge Dub (3:57)
  8. No time (4:29)
  9. Nein (4:02)
  10. Dance wit´ me (3:30)
  11. Gute Nacht Freunde (4:21)


Der Preis des Albums: 15,- € zzgl. 1,50 € Porto und Versand. Zum Bestellen einfach eine Email an schicken. Bitte gebt bei der Bestellung gleich die Lieferadresse an.

Das sagt Sänger Johannes Weyland zum Album:

„Lange haben wir daran gearbeitet und nach fast zwei Jahren ist es nun soweit: Das Debüt-Album „Kopf hoch“ ist fertig. Ich finde, es ist ein rundes Album geworden, dass mit allen möglichen Styles und Themen aufwartet. Es ist wirklich alles dabei: Von Dancehall über Rootsreggae, hin zu Ska-rhythmen, poppigen Elementen und einigen Rapparts. All dies erwartet den Hörer von „Kopf Hoch“, dass aufgrund seines facettenreichen Sounds nicht nur dem Reggaeliebhaber gefallen dürfte.
Aber auch thematisch bleibe ich nicht nur bei reggaetypischen Inhalten, sondern behandle vor allem Alltagsthemen, die jeden beschäftigen. Natürlich bleibt da eine oftmals gesellschaftskritische Haltung nicht aus, denn die Gesellschaft ist es doch hauptsächlich, die unseren Alltag bestimmt. Ich möchte, dass jeder sich mit dem identifizieren kann, was ich erzähle.
Mein Ziel ist es nicht, irgendeine Spartenmusik zu machen, sondern alle Menschen zu erreichen und zu verbinden und schreibe auch deswegen lebensnahe Texte.
„Kopf hoch“ ist also für jeden da! Nicht nur in schlechten Zeiten!



Infos zum Album NEW CULTURE – „KOPF HOCH!“

Vorhang auf

In diesen hitzigen Zeiten kann jeder Kritiker schreiben, soviel er will, denn diese Band wird immer bissiger bleiben! Ein Arrangementkuchen der besonderen Art. Man nehme eine Prise Dancehall, einen gestrichenen Esslöffel Reggaedrive, eine Messerspitze Rockbreaks und ein Pfund Jazz, vermische das ganze mit Rap und schmecke zum Schluss mit einer mutigen Portion Bläserriff ab. Et voila! Vorhang auf und guten Appetit!

Das Licht

Täglich werden wir überflutet mit Nachrichten, die uns immer wieder still oder aktiv eine eigene Meinung abverlangen. Doch welcher Standpunkt ist der Richtige? Ist es wichtiger, die Pressefreiheit zu wahren oder die Befindlichkeiten einer Religion zu tolerieren? Ist es richtig, ein Kopftuchverbot an deutschen Schulen zu verlangen? Diese Fragen beschäftigen uns wie Entscheidungen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Meist ist es jedoch schwierig, sich auf eine Seite zu schlagen und man hält einen Mittelweg für die beste aller Lösungen.
Das Licht ist vielleicht ein solcher Mittelweg, der schwarz und weiß in viele verschiedene Grauabstufungen verwandeln kann. Das Licht ist eine Entscheidungshilfe. Ein Licht, dass ein wenig das Dunkel aufhellt, das sich um viele Fragen und Entscheidungen hüllt.

Run tinx

Viele kennen sicher das Problemkind mit dem schönen Namen „Jungfräulichkeitskomplex“. So nennt der Künstler die Angst vor dem weißen Blatt und die Unsicherheit, was und wo man anfängt, dieses zu füllen. Im übertragenden Sinne heißt das: Man hat eine schwierige Aufgabe vor sich und weiß nicht, wie man diese angehen soll. Das ist das Thema in „Run tinx!“ Ein zackiger Ska-Song über Anfangsschwierigkeiten, weiße Blätter und vielen, vielen Bäumen, die den Wald zu verstecken scheinen.

Zion tonight

Heute nacht ist endlich der Zeitpunkt gekommen, dass wir zusammen nach Zion ziehen, um diese babylonischen Gefilde zu verlassen! Der Song ist eine Einladung an alle, die sich von gesellschaftlichen Zwängen freimachen wollen. Korruption und Ungerechtigkeit vor allem gegenüber Minderheiten werden angeprangert. Die Zerstörung dieser babylonischen Mauern ist das Ziel, dem wir tanzend entgegenblicken. Der Nyabinghi-Rhythmus im Song, v.a. im Intro, ist der Herzschlag, der uns fühlen lässt, dass wir leben und dieses Ziel erreichen können, solang wir uns der Missstände in der Welt bewusst werden, und gegen sie kämpfen. „Hebt für diesen Wunsch die Faust!“

Wasser

Ich sage „Ja!“ zu (deutschem) Wasser. Das ist der Werbespruch für diesen Song. Ein sehr rootsig anmutender Song, der gegen alle reggaetypischen Lobpreisungen an das Feuer mal die Vorzüge seines Geschwisterelements thematisiert. Wasser lässt uns leben! Wasser ist das Blut der Erde und macht sie fruchtbar! Wasser reinigt uns von allem Schmutz und gibt uns Kraft! Na, wenn das kein starker Werbeslogan ist, dann weiß ich auch nicht!

Kopf hoch!

Jeder kennt das: Zuviel Arbeit, zuwenig Geld auf der Tasche. Der Vermieter droht einen an die Luft zu tun und der Haussegen hängt mächtig auf halb acht. Einfach alles geht schief, nichts scheint zu funktionieren. Dass man da schlechte Laune schiebt und sogar ungesund auf seine Umwelt reagiert, ist vorprogrammiert und anscheinend eine ganz natürliche Reaktion. „Kopf hoch!“ soll dabei helfen, solche Situationen gelassen mit einem Lächeln hinzunehmen und das Leben weniger verbissen zu nehmen. Der Song macht Mut und gute Laune, bei jedem, der schlecht drauf ist. Also eine Pille gegen Kopf- und Bauchschmerzen, sowie Magengeschwüre, Tobsuchtsanfälle, seelische Reizungen und dergleichen. Bitte in schlechten Zeiten dreimal täglich einnehmen!

Fridge Dub

Dieser Song heißt Fridge Dub, denn er ist so cool wie ein Kühlschrank! Außerdem hält der Sänger mal großzügig seine Klappe, deswegen Instrumentalsong. Dafür spielt der Typ Melodica und obendrein Djembe, eine afrikanische Trommel! Na, wenn das nichts ist. „Fridge Dub“ wird getragen von einem Roots-Riddim. Alles, was gut ist und den hungrigen Reggaeliebhaber satt macht ist in ihm sorgfältig verstaut. Wie in einem Kühlschrank eben.

No time

„Nee, hab ich grad keine Zeit für!“ Ein Satz, den man in unserer schnelllebigen Gesellschaft häufig hört. Wenn man liegt, steht man schon. Wenn man steht, geht man schon. Und wenn man geht, dann rennt man innerlich. Es liegt keine Ruhe mehr in dieser Zeit. Denn Zeit ist Geld. Klar, dass also keiner mit ihr verschwenderisch umgehen kann und will. So bleibt aber auch die Menschlichkeit ebenfalls auf der Strecke, wie eine Besinnung auf sich selbst und der Auseinandersetzung mit seiner Umwelt. „No time“ kommt ruhig daher und soll dazu anregen, mal hier und da ein wenig Zeit zu verschwenden und nicht dem Motto „Geiz ist geil“ gemäß, Zeit zu sparen. Denn erst, wenn man sich keine Zeit nimmt, hat man auch keine!

Nein!

Wieder so ein Song mit Ausrufezeichen. Klares Statement, schon im Songtitel. Mein Wort des Jahres. Vielleicht ist es nicht immer die einfachste Antwort auf einige Fragen, aber manchmal bestimmt die sinnvollere! Doch, wer jetzt eine Misanthropenhymne hinter dieser Nummer vermutet, liegt falsch. Denn erst die sorgsame Austarierung zwischen Ja und Nein und die konsequente Verwendung von Zuspruch und Ablehnung machen einen gesunden Menschenverstand aus. Und das soll in diesem Song zum Ausdruck gebracht werden.

Dance wit’ me

„Dance wit’ me“ ist vermutlich in der Ecke Liebeslied, oder wie auch immer man das nennen mag, anzusiedeln. Dabei verstehe ich den Tanz eher als eine Art Metapher. Tanz bedeutet hier den engen Zusammenschluss zweier Liebenden. Ein starkes Band, welches ermöglicht, gemeinsam gegen alle bösen Geister stark sein zu können, das Leben zusammen mit einer gewissen Leichfüßigkeit zu begehen. Außerdem beinhaltet dies die gegenseitige Ergänzung und Unterstützung, die der Tanz fordert und ihn erst richtig kraft- und schwungvoll macht. Wie der Charakter dieses Songs.

Gute Nacht, Freunde

Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, wie meine Mutter mit ihrer Gitarre an meinem Kinderbett sitzt und mir diesen Reinhard Mey-Song als Schlaflied spielt. Der Song begleitete mich also in meiner Kindheit und erinnert mich sehr stark an diese Zeit. Eben deswegen kam ich auf die Idee, den Song zu covern. Dass ein Reinhard Mey-Lied mal irgendwann auf einem Reggae-Riddim zu hören sein würde, hätte meine Mutter wahrscheinlich damals nicht im Traum gedacht. Wo wir beim Ende des Albums wären. Also: „Gute Nacht, Freunde!“


 
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